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IK - Das Interkulturelle Krankenhaus

Projektnews

  • 12.5.2015: Adler Management präsentiert die Ergebnisse des Projekts IK der Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg, hier speziell der Arbeutsgruppe innovative Versorgungsformen (u.a. mit Vertretern von MASGF, Senat, KV, Krankenkassen und LKB Brandenburg).
  • 31.3.2015: IK endet! Nach 14 Monaten Projektlaufzeit endet das Projekt IK. Entstanden sind verschiedene Produkte, die sich in einer Gesamtstrategie IK für das Land Brandenburg vernetzt darstellen. Das Projekt kann somit ein Anfang sein und ein Baustein auf dem Weg zu einer zukunftssicheren Gestaltung des Brandenburger Gesundheitswesens und der Sicherung von Fachkräftebedarfen hierfür. Selten gelang es zudem so gut wie hier, eine hochkarätige Akteurskonstellation zusammenzuführen und in die Projektprozesse zu involvieren, nicht zuletzt auch gemeinsam zu Studienreisen aufzubrechen.
  • 5.3.2015: Im Rahmen eines mehrtägigen Besuchs der Projektpartner aus Birmingham (Großbritannien) und Gävle/Söderhamn (Schweden) fand auch das Projekt IK seinen Abschluss in einer Konferenz auf dem FamilienCampus LAUSITZ. Auf der Konferenz stellte Adler Management die grundlegenden Ergebnisse des Projekts einer breiten Fachöffentlichkeit vor, u.a. Vertretern von MASGF und ZAB Brandenburg, mehrerer Kliniken des Landes, Vertretern von Krankenkassen und dem Landkreis OSL. Die Strategie IK und der Vortrag sind unter "Docs" downloadbar.
  • 17.2.-20.2.2015: vertiefende Studienreise nach Schweden in Begleitung von Vertretern mehrerer Kliniken des Landes, der AOK Nordost und des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen; auf insgesamt 6 Veranstaltungen innerhalb von 3 Tagen konnten die Mitreisenden einen tiefen Einblick in die Strukturen und Probleme, Vor- und Nachteile des schwedischen Gesundheitswesens erlangen, zugleich wurde sehr intensiv das Thema "Akquise und Integration ausländischer Fachkräfte" beleuchtet, u.a. mit einem Gespräch beim schwedischen Ärzteverband. Eine weitere Station der Reise war das weltbekannte Karolinska-Kinderkrankenhaus in Stockholm - auch hier standen Probleme der Fachkräfteversorgung im Vordergrund der Gespräche.

  • 10.12.2014: nationaler Workshop IK: Präsentation der Zwischenergebnisse auf dem FamilienCampus LAUSITZ in Klettwitz in Anwesenheit des MASGF und anderer Akteure

  • 4.12.2014: Abschluss der Interviews zum Thema aktuelle Lage, interkulturelle Aspekte und Fachkräftesituation heute und morgen in Brandenburger Krankenhäusern; seit September 2014 hat Adler Management hier mit den Geschäftsleitungen von 6 Kliniken in öffentlicher und privater Trägerschaft im Land Brandenburg die Situation erörtert

  • vom 26.-29. Oktober befand sich das IK-Team in Begleitung  von zwei leitenden Angestellten des Klinikums Niederlausitz in Großbritannien. Organisiert wurde der Erfahrungsaustausch durch den Partner Reddenhill Consulting. Das Projektteam konnte interessante Einblicke in das englische Gesundheitswesen und faszinierende Eindrücke der Arbeit von Netzwerken der ethnischen Minderheiten im Land gewinnen, u.a. als Gast bei der Konferenz "Looking back - Moving forward" im Rahmen des "Black Month"...

  • 17.10.2014: Start der Interviews mit Vertreten der Leitungen Brandenburger Krankenhäuser zum Thema ausländische Fachkräfte und deren nachhaltige Integration; bis Anfang Dezember werden Interviews mit ausgewählten Häusern geführt...
  • 27./28.7.2014: Projektworkshop in Lauchhammer - Vergleich der Gesundheitssysteme der Partnerregionen, Diskussion über inhaltliche Fragestellungen, Vorbereitung der Erfahrungsaustausche in den Partnerregionen

  • Mai 2014: Adler Management vergibt Unterauftrag zur inhaltlichen Unterstützung des Projekts an Lutz Eggeling

  • 29.4.2014: offizieller Auftakt des Projekts in Lauchhammer mit Beteiligung der Partner vom Klinikum Niederlausitz

  • 3.4.2014: gemeinsamer Workshop mit Vertretern der nationalen Arbeitsagentur Schwedens in Berlin; Diskussion des Themas Integration von Migranten mit akademischem Bildungsgrad in das schwedische Gesundheitssystem

 

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Projektinhalt

Problem

Das Land Brandenburg steht infolge des demografischen Wandels vor einer doppelten Herausforderung im Gesundheitswesen: immer mehr ältere und pflegebedürftige Menschen müssen von immer weniger Fachkräften versorgt werden. Die Anwerbung ausländischer Ärzte und weiteren Fachpersonals kann diese Situation entschärfen helfen. Dazu bedarf es aber interner und externer Veränderungsprozesse in Krankenhäusern und deren Umfeld, um die nachhaltige Integration dieser neuen Fachkräfte in Arbeit und Gesellschaft erfolgreich zu gestalten.

Akteure

Diesem Thema widmet sich das Projekt IK als erste Initiative von Adler Management mit Partnern im In- und Ausland. IK wird umgesetzt durch die Kooperationsgemeinschaft aus WEQUA GmbH Lauchhammer und Adler Management Berlin, nationale Partner des Projekts sind das Klinimum Niederlausitz und das Südbrandenburger Ärztenetz. Auf der internationalen Ebene arbeitet IK intensiv mit schwedischen Partnern, der Provinz Gävleborg, der Kommune Söderhamn mit deren Zentrum für flexibles Lernen und  Multitude AB in Gävle zusammen. Als strategischer Partner ist zudem die Kooperation mit der nationalen schwedischen Arbeitsagentur in Stockholm avisiert. Als weiterer Partner ist die Reddenhill Consulting in Wolverhampton, Großbritannien mit ihrer Kompetenz im Bereich interkultureller Trainings gewonnen worden. Das Projekt IK wird durch das Brandenburger Arbeitsministerium gefördert und in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium umgesetzt.

 Meilensteine

Im Rahmen des Projekts werden in den Partnerregionen die Rahmenbedingungen des Gesundheitswesens untersucht und innovative Ansätze zur Problemlösung erörtert. Dazu finden in Schweden und Großbritannien jeweils mehrtägige Workshops und ggf. auch Vertiefungsbesuche des Projektteams statt. IK entwickelt eine Strategie und Handlungsempfehlung für Brandenburger Akteure und darüber hinaus ein anwendungsreifes Trainingsprogramm für neu ankommende Fachkräfte aus dem Ausland.

Förderinformation

Das Projekt IK läuft vom 1.2.2014-31.3.2015 und wird gefördert im Rahmen der transnationalen Richtlinie des MASF Brandenburg mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

 

Investitionen in Ihre Zukunft

 www.ec.europa.euwww.ec.europa.euwww.esf.brandenburg.dewww.esf.brandenburg.de